Am 12.10.1996 beteiligten wir uns am alljährlich vom Radiosender Antenne Bayern ausgerichteten Umwelttag "RAMADAMA" (freie Übersetzung für Nicht Bayern: "(auf)räumen tun wir"). Wir waren von morgens früh um 9.00 Uhr bis spät am Abend in den Wäldern rund um Fichtelberg unterwegs, um den Müll einzusammeln, den andere dort "vergessen" hatten. Hier die Reaktionen der Presse, sowie einige unserer Fotos von der Aktion. Vom Radiointerview besteht zwar noch ein Mitschnitt, aber den will ich Euch hier nicht antun :-)
Bericht aus der Frankenpost vom Mittwoch, den 16. Oktober 1996
Groß aufgeräumt
Fichtelberg. - Mit einer beispielhaften Umweltaktion schloß sich am Wochenende ein Team des Ford-Club Bayreuth e.V. dem "Antenne-Bayern-Ramadama" an. Die zehn jungen Leute waren von morgens 9 Uhr bis zum Dunkelwerden mit von der Gemeinde gestellten Anhängern rund um Fichtelberg unterwegs, um denjenigen Unrat aufzusammeln, den andere so sorglos in der Natur "verloren". Die Sammelroute ging vom Kalvarienberg zum Schmiererweg in Richtung Ochsenkopf, bis hin zum Fichtelsee und der extrem verschmutzten Zufahrt zur B303. Der viele Abfall wurde dann in mehreren Fuhren zum Bauhof gebracht, um ihn dort trennen und entsorgen zu lassen. Unglaublich, was da an "Fundstücken" so alles aufgesammelt wurde: Die breite Palette reichte vom Autoreifen, Kinderwagen, Auspuff, Vogelkäfig bis hin zum Liegestuhl, sogar ein Ski-Bob war dabei. Über den Aufwand mancher Leute beim Loswerden dieser Teile ganz zu schweigen. Initiatoren dieses Einsatzes waren Robert Voit, erster Vorsitzender des Ford-Clubs, und Jochen Neppl. Die beiden hätten sich zwar mehr Beteiligung gewünscht, waren aber dennoch mit ihrem kleinen Erfolg für die Umwelt zufrieden.
Bericht aus dem Nordbayerischen Kurier vom Dienstag, den 15. Oktober 1996
Kuriose Funde bei einem Umwelteinsatz in Fichtelberg
Einen Umwelteinsatz brachten am Wochenende zehn junge Leute des Fordclubs Bayreuth e.V., die sich in Eigeninitiative der Antenne-Bayern-Aktion "Ramadama" angeschlossen hatten. Mit den von der Gemeinde gestellten Anhängern war man von 9 Uhr bis zum Dunkelwerden unterwegs, um am Kalvarienberg, am Schmiererweg zum Ochsenkopf, am Fichtelsee und an der extrem verschmutzten Zufahrtsstraße zur B303 Müll aufzusammeln. Mit "bitterem Beigeschmack" staunte man über kuriose Fundstücke; angefangen von teils nagelneuen Autoreifen, Kinderwagen, Auspuff über Wasserkessel, Geschirrteile bis hin zum Liegestuhl, Vogelkäfig und Skibob. Nicht zu fassen dabei waren der Ideenreichtum und manch großer Aufwand, der beim "Verstecken" dieser Teile betrieben wurde. Organisiert wurde die Aktion vom Vorsitzenden des Fordclubs, Robert Voit, und von Jochen Neppl, die sich auch darum kümmerten, daß die vielen "Fundsachen" im Bauhof getrennt und entsorgt werden.
Bericht aus dem Amts- und Informationsblatt der Gemeinde Fichtelberg
"RAMADAMA" in Fichtelberg
Mehr als beispielhaft war ein Umwelteinsatz von zehn jungen Leuten des Ford-Clubs Bayreuth, welche sich in eigener Initiative dem "Antenne-Bayern-Ramadama" Mitte Oktober anschlossen. Mit zwei von der Gemeinde Fichtelberg gestellten Anhängern war man von morgens 9 Uhr bis zum Dunkelwerden unterwegs, um am Kalvarienberg, am Schmiererweg hinauf zum Ochsenkopf, am Fichtelsee und an der wirklich extrem verschmutzten Zufahrtstraße zur B303 denjenigen Müll aufzusammeln, welchen andere so sorglos in der Natur "vergaßen". In mehreren Fuhren wurde der viele Abfall dann zum Bauhof gebracht, um ihn dort trennen und entsorgen zu lassen. Unglaublich, was da an "Fundstücken" so alles zum Vorschein kam. Die breite Palette reichte von teils nagelneuen Autoreifen, Kinderwagen, Auspuff über Wasserkessel, Geschirrteile, Haushaltsutensilien bis hin zum Liegestuhl, Vogelkäfig und einem Ski-Bob (dazugehöriger Fahrer wurde leider nicht mehr gefunden!). Nicht zu fassen dabei auch der Ideenreichtum und irrsinnige Aufwand mancher Leute, welcher beim "Verstecken" dieser Teile betrieben wurde. Fragt man sich doch, hätte diese Zeit und Mühe nicht sinnvoll eingesetzt werden können, zum Beispiel FÜR DIE NATUR? Organisiert wurde diese hervorragende Aktion vom Vorsitzenden des Ford-Clubs Robert Voit, und von Jochen Neppl, welche sich dieser guten Sache auch in Zukunft widmen wollen. Trotzdem die Beteiligung nicht ganz so wie erwartet ausfiel, kann man guten Gewissens von einem Erfolg sprechen, nämlich einem "kleinen Aufatmen" für die Umwelt.